Warum braucht ISS keine klassische Fertiglösung, sondern einen starken strategischen Partner?
Wir haben viele unterschiedliche Kunden und Anforderungen. Deshalb können wir nicht mit einem starren System arbeiten, das flächendeckend für ganz Österreich gleich funktioniert. Wir brauchen individuelle Anpassungen. Mit Opti-Q als Partner können wir Kundenanforderungen gezielt und flexibel umsetzen.
Was zeichnet das digitale Qualitätsaudit-System aus?
Die Softwarelösung für Qualitätsaudits, die wir im letzten dreiviertel Jahr gemeinsam mit Opti-Q entwickelt haben, ist am Markt noch einzigartig. Vor der Entwicklung haben wir uns sehr viele Softwarelösungen angesehen – keine hat unsere komplexen Anforderungen ausreichend abgedeckt.
Welche Rolle spielt die konzeptionelle Unterstützung bei strategischen Prozessen?
Das ist für mich als Verantwortlicher für die technische Qualitätssicherung überaus wichtig. Oft hat man eine gute Idee, aber noch keinen konkreten Weg zur Umsetzung. Ich bin kein Programmierer und weiß nicht immer, was technologisch möglich ist. Deshalb benötigen wir einen starken Partner, der mitdenkt und Lösungen aufzeigt.
Genau das haben wir mit Opti-Q erlebt. Gemeinsam wurden Ideen ausprobiert, weiterentwickelt und Schritt für Schritt umgesetzt.
Können Sie einen kurzen Einblick in das Projekt geben?
Die Qualitätsaudit-Software ist ein lebendiges System, da sich die Anforderungen unserer Kunden laufend verändern. Die neue Software kommt bei unseren Kunden sehr gut an. Und für unser Unternehmen entwickeln sich daraus schon jetzt neue Geschäftsmodelle.
In der neu entwickelten Auditlösung sind sämtliche digitalen Qualitätsaudits abgebildet – inklusive Begehungen, Mängelverfolgung und Anlagenzustandsfeststellung.
Was war die größte Hürde?
Die größte Herausforderung war, die Idee aus meinem Kopf verständlich in ein System zu übersetzen. Gebäudetechnik ist sehr komplex, weil zahlreiche Normen und Gesetze berücksichtigt werden müssen. Sobald wir eine gemeinsame Sprache gefunden hatten, hat die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert.
Warum glauben Sie hat die Zusammenarbeit mit Opti-Q so gut geklappt?
Aufgrund des engen Austausches und der offenen Kommunikation. Themen wurden sofort angesprochen, wenn etwas nicht gepasst hat. Wichtig war die Zusammenarbeit auf Augenhöhe und das gegenseitige Vertrauen. Gerade bei großen Softwareanbietern fühlt man sich oft wie eine Nummer. Bei Opti-Q ist das anders. Dort hat man fast das Gefühl, als Kunde Teil des Teams zu sein.
Gab es Momente, in denen Sie gemerkt haben, dass Opti-Q mehr als ein klassischer Softwarelieferant ist?
Ja, besonders bei der Entwicklung der neuen Auditlösung. Das war auch für Opti-Q Neuland, da das System in dieser Form noch nicht existiert hat. Es musste komplett neu entwickelt werden – inklusive neuer Dashboards und Darstellungen. Genau dort hat sich gezeigt, dass Opti-Q bereit ist, gemeinsam neue Lösungen aufzubauen.
Was hat Sie während der Entwicklung überrascht?
Die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Umsetzung. Wenn wir Anforderungen definiert haben, wurden diese sehr zeitnah umgesetzt. Es gab laufend Updates, die wir direkt testen konnten. Unser Feedback wurde sofort eingearbeitet. Wir haben wirklich Hand in Hand gearbeitet.
Wie wichtig ist es, Prozesse und Systeme miteinander zu verbinden?
Extrem wichtig. Wenn Daten auf viele Einzellösungen verteilt sind, ist ein Gesamtüberblick fast unmöglich. Mit der Software von Opti-Q können wir Informationen zentral im Dashboard zusammenführen und Reports auf Knopfdruck erstellen oder direkt per Link verschicken. Das spart enorm viel Zeit.
Das erste gemeinsame Projekt mit Opti-Q war eine Brandschutzsoftware. Was begeistert Sie an dieser Lösung?
Mich begeistert vor allem die Stabilität des Systems. Viele Kunden vertrauen bereits jetzt auf diese Lösung, darunter auch rund 380 Kindergärten. Unsere Brandschutzbeauftragten arbeiten mit großen Datenmengen: monatlich rund 500 Begehungen mit zahlreichen Prüfpunkten, Fotos und Plänen. Trotzdem läuft das System stabil und zuverlässig. Von anderen Systemen kennt man Ausfälle, lange Wartezeiten oder Probleme nach Updates. Diese Schwierigkeiten haben wir mit der Software von Opti-Q nicht.
Sind bereits weitere Projekte in Planung?
Unsere Reise mit Opti-Q ist sicher noch nicht zu Ende. Ich kann mir vorstellen, dass wir noch einige Tools gemeinsam entwickeln werden.
